Einführung der elektronischen Akteneinsicht beim DPMA

Ab morgen, dem 07. Januar 2014, geht es endlich auch beim DPMA los 🙂

Mitteilung Nr. 12/13

der Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts mit Hinweisen zur Einführung der elektronischen Akteneinsicht über das Internet in Patent- und Gebrauchsmusterverfahren

Vom 28. November 2013

Die Einsichtnahme in Patent- und Gebrauchsmusterakten des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) wirdab dem 7. Januar 2014 auch über das Internet möglich sein. Die hierfür notwendige gesetzliche Grundlage wurde mit dem Gesetz zur Novellierung patentrechtlicher Vorschriften und anderer Gesetze des gewerblichen Rechtsschutzes vom 19. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3830) geschaffen. Die elektronische Akteneinsicht ist ein gebührenfreier Service des DPMA.

Bitte beachten Sie hierzu die folgenden Hinweise:

Mehr auf der Seite des DPMA

9. Amberger Patenttag – Gewerblicher Rechtsschutz: Entwicklungen in Rechtsprechung und Praxis

20.12.2013: Eben kam die erste Vorwarnung per Email an: Der 9. Amberger Patenttag der OTH Amberg-Weiden wird im nächsten Jahr am Freitag, 14. Februar 2014 stattfinden. Das Thema ist diesmal “Gewerblicher Rechtsschutz: Entwicklungen in Rechtsprechung und Praxis”. Wir werden diesen Artikel hier updaten, sobald es das Tagungsprogramm und die Anmeldeunterlagen gibt. Das sollte irgendwann Anfang Januar 2014 passieren 🙂

Falls sich jemand fragt, was einen da so ungefähr erwarten kann, hier der Post zum “8. Amberger Patenttag – Aktuelle Fragen in der Patentpraxis“.

08.01.2014: Die Themen stehen fest. Den Flyer zur Anmeldung gibt es hier. Aktuelle Infos gibt es auch immer hier auf der Seite der OTH (danke Andreas Keck für den Hinweis).

Zur Bedeutung des Patentwesens für den Industrie- und Gerichtsstandort Deutschland und zur besonderen  Bedeutung der Ausbildung im Patentrecht
Beate Schmidt, Präsidentin BPatG

Aktuelle Entwicklungen im Deutschen Patent- und Markenamt
Günther Schmitz, Vizepräsident DPMA
Rechtsprechung: Computer-implementierte Erfindungen
Dr. Hergen Kapels
Rechtsprechung: Therapie- und Diagnostizierverfahren
Dr. Eckhard Braß
Praxis: Die Anhörung im Prüfungsverfahren vor dem DPMA
Detlev-Georg Schmidt-Bilkenroth
Rechtsprechung: Die Offenbarung der Erfindung
Dr. Klaus Max. Häußler
Die Offenbarung nach dem EPÜ: Betreffend Ausführbarkeit und Änderungen
Dr. Hans-Peter Felgenhauer
Fallbeispiel: Rechtsweg ausgeschöpft oder die Suche nach einer konstruktiven Gesamtlösung
Dr. Johannes Benninger, Florian Forster
Neuere Entwicklungen: Gebrauchsmusterrecht
Thomas Baumgärtner
Unternehmenspraxis: Designschutz in ausgewählten Ländern
Alexandra Donhauser, Beate Kirchberger
Impulsvortrag und offene Diskussionsrunde Erfindungsoffenbarung in der Zeichnung: Ich sehe was, was Du nicht siehst!
Rolf W. Einsele, Thomas Baumgärtner, Dr. Hans-Peter Felgenhauer, Dr. Klaus Max. Häußler
19.02.2014: Auf der Seite der OTH ist eine kleine Zusammenfassung zum Patenttag. Ich habe es leider nicht hin geschafft.

Spendet für die Wikipedia

Wie jedes Jahr kommen um Weihnachten rum lauter Spendenaufrufe. Die meisten kann man ja guten Gewissens ignorieren. Aber wenn die Wikipedia/Wikimedia Foundation Geld brauch, dann sollte man wirklich ein paar Euro abgeben. Egal wie kontrovers die Seite manchmal ist (ich bin beispielsweise Inkludist), mal ehrlich, wer kann ohne Wikipedia noch arbeiten? Ich lese mich sehr oft damit in Themen ein.
https://spenden.wikimedia.de/spenden/

1. Absolvententreffen des Studiengangs Patentingenieurwesen

Am 8. November 2013 fand an der FH Amberg-Weiden, ääh HAW Amberg-Weiden, ääh OTH Amberg-Weiden das erste Absolvententreffen unseres ehemaligen Studiengangs statt. Ein paar von uns haben an einer FH das Studium angefangen und an der HAW aufgehört. Ich glaube es gibt Leute, die es fast bis zur OTH geschafft haben, aber sicher bin ich mir nicht 😀 Neben dem Marketingartikel (und der zugehörigen Podcastfolge) auf der OTH Homepage, hier mal ein paar Eindrücke von Alumni.

Auf ihrer Homepage schreibt die OTH Folgendes zu der Veranstaltung:

Nach einer Begrüßung durch den neuen Studiengangsleiter Prof. Hummich erläuterte sein Vorgänger Prof. Dr. Tiefel die aktuelle Studiensituation mit Hinblick auf die Umstellung hin zum Bachelor, sowie das neue Kommunikationskonzept für den Studiengang. Danach stand der Austausch zwischen den Alumni und den Professorinnen und Professoren des Studiengangs im Vordergrund. Als einstimmiges Feedback der PI-Absolventinnen und Absolventen war zu vernehmen, dass diese gefragte und hochqualifizierte Fachkräfte sowohl in der Industrie als auch in den Patentanwaltskanzleien sind. Besonders gelobt wurde dabei, dass der Studiengang ein Gefühl für Technik vermittelt und die Kommunikationsfähigkeiten stärkt.
Das breite Spektrum an ganz unterschiedlichen erfolgreichen beruflichen Werdegängen stieß dabei bei allen Anwesenden auf besonders großes Interesse. In einer regen Austauschrunde wurde zudem darüber diskutiert, wie man den Studiengang zukünftig noch besser an die beruflichen Anforderungen des Marktes anpassen könnte. Hier wurde angeregt, insbesondere die technischen Inhalte weiter zu verstärken und zu vertiefen.

Zum Abschluss des Absolvententreffens nutzten unsere ehemaligen Studierenden die Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre über das vergangene Studentenleben auszutauschen.

„1. Absolvententreffen des Studiengangs Patentingenieurwesen“ weiterlesen

Shutdown! Shutdown!

Das ist so lustig, dass man es für die Nachwelt aufbewahren muss. Wegen des government shutdown in den USA sind die meisten Behördenseiten nicht mehr verfügbar. Ein schönes/trauriges Beispiel ist die Seite der NASA, von den ganzen offiziellen Twitter Accounts will ich ja noch gar nicht reden:

nasa-gov

 

Und da fragt man sich jetzt natürlich, arbeitet da überhaupt noch jemand beim Amerikanischen Patentamt? Die beruhigende Antwort: Ja, aber auch nur noch vier Wochen. Und an manche Sachen kommt man halt nicht ran, weil da keiner mehr arbeitet 🙂 Das ist erschreckend, wie knapp da überall kalkuliert wird.

USPTO Operation Status

During the general government shutdown that began October 1, 2013, the United States Patent and Trademark Office will remain open, using prior year reserve fee collections to operate as usual for approximately four weeks. We continue to assess our fee collections compared to our operating requirements to determine how long we will be able to operate in this capacity during a general government shutdown. We will provide an update as more definitive information becomes available.

Should we exhaust these reserve funds before the general government shutdown comes to an end, USPTO would shut down at that time, although a very small staff would continue to work to accept new applications and maintain IT infrastructure, among other functions. (Should it become necessary for USPTO to shut down, details of the agency’s plan for an orderly shutdown are available on page 78 of the United States Department of Commerce’s shutdown plan, available here.)

Any new or updated public information related to USPTO operations during the government shutdown will be placed on this page.


The 18th Annual Independent Inventor Conference at the USPTO has been cancelled.


The USPTO File Repository Warehouse that houses archived paper patent and trademark files is located in a federal facility owned and operated by the General Services Administration (GSA). Because of this, it is closed during the government shutdown. Requests for paper files will be temporarily suspended. Accessibility to electronic files remains unchanged.

Masterstudium

Ich habe mich dafür entschieden, nach meinem Dipl.-Ing. (FH) für Patentwesen noch einmal zu studieren und einen Master an einer Universität zu machen, um anschließend die “richtige” Patentanwaltsausbildung machen zu können. Für diejenigen, die auch mit diesem Gedanken spielen oder aus anderen Gründen noch einmal studieren wollen, habe ich hier eine Übersicht über meine Uni-Bewerbungen erstellt. Enjoy!

1. Einteilung nach Ablehnung, Zulassung mit/ohne Auflagen

Ablehnung:
Universität Siegen – Maschinenbau
Justus-Liebig-Universität Gießen – Materialwissenschaft
Universität Kassel – Maschinenbau
TU Hamburg-Harburg – Theoretischer Maschinenbau
Universität Rostock – Schiffs- und Meerestechnik
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Materialwisseschaft und Werkstofftechnik
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg – Maschinenbau

Zulassung mit Auflagen:
TU Dortmund – Maschinenbau
Universität Stuttgart – Maschinenbau
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Maschinenbau

Zulassung ohne Auflagen:
TU Braunschweig – Maschinenbau

Offen:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Medizintechnik

2. Auflagen

In Dortmund sind die Auflagen enorm. Insgesamt soll ich 63 Leistungspunkte nachholen, von denen noch maximal 30 von den jeweilig zuständigen Dozenten anerkannt werden können. Daher habe ich mich von einem Studium in Dortmund verabschiedet.

Die Auflagen in Stuttgart bestanden in einem Auswahlgespräch im Rahmen des “Verfahrens zur Feststellung der fachlichen Eignung”. Ich habe auf dieses Gespräch verzichtet.

In Erlangen (Maschinenbau) müssen 20 Leistungspunkte (ECTS) nachgeholt werden. Davon eine konstruktive Projektarbeit. Das ist durchaus machbar.

3. Verfahren

Fast alle Unis haben heutzutage ein Online-Bewerbungsportal, durch das man sich bewerben muss. Hier gibt es positive Beispiele (Erlangen), die auch einen Upload von Dateien wie Lebenslauf oder Zeugnissen ermöglichen. Negative Beispiele (Braunschweig) teilen einem mit, dass ein Bescheid zugestellt wird, sagen aber nichts über dessen Inhalt aus (Zulassung oder Ablehnung?); da brauche ich auch kein Online-Portal.

Richtet euch darauf ein, dass ihr die Hochschulzugangsberechtigung (Abitur etc.) sowie Diplomurkunde und Diplomzeugnis für die meisten Bewerbungen in beglaubigter Kopie braucht. Ein teures Unterfangen: Ich habe auf der Stadt München pro Kopie pro Dokument 5€ bezahlt.

Dokumente wie Lebenslauf und Motivationsschreiben wurden weniger oft gefordert als gedacht. Erlangen ist hier aber sehr fordernd.

Bewerbungszeit ist meist 1. Juni bis 15. Juli. Die TU München tanzt hier aus der Reihe, dort ist (soweit ich weiß) schon im Mai Schluss. Rechnet trotzdem damit, dass auch bei frühzeitiger Bewerbung Zu- und Absagen erst im August kommen.

4. Sonstiges

Einige Universitäten (Siegen, Rostock) schlagen bei einer Ablehnung vor, dass man sich vor dem Masterstudium in einen Bachelor-Studiengang einschreibt, um fehlende Vorkenntnisse nachzuholen. Im Falle der Universität Rostock ist dabei der zusätzliche Abschluss B.Sc. wohl nicht mal notwendig, man kann dann nur bei der Bewerbung zum Masterstudium mehr Vorkenntnisse (und Leistungspunkte oder bestandene Prüfungen) vorweisen.

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt diese bitte in die Kommentare. Ich antworte so gut ich kann. Außerdem gibt es neben mir noch andere, die nach PI erneut studiert haben. Auch die können vielleicht die eine oder andere Frage beantworten oder allgemein ihren Senf dazu geben.

5. Fazit

Ich finde es erstaunlich, dass die Resonanz so unterschiedlich ausfällt. Ebenfalls erstaunlich finde ich, dass die Thematik “FH-Studium” für die Vorkenntnisse überhaupt keine Rolle gespielt hat. Das hatte ich definitiv anders erwartet. Und vielleicht habe ich das ja sogar dem Bologna-Prozess zu verdanken.

Für mich stellt sich nun die Frage: Braunschweig oder Erlangen?

Upsi

Und so verteilt man mit einem Updatehinweis alle E-Mailadressen von allen DPMADirekt-Nutzern 🙂

Information zum Update auf die DPMAdirekt-Version 2.7a und Betriebsinformation zur Nichtverfügbarkeit von DPMAdirekt 16.-19.08.2013

Nicht nur für das DPMA sollte die wichtige Regeln bcc statt cc gelten. Aber klar, so etwas kann mal passieren. “Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein” sozusagen. Also ich werfe dann mal nicht. Aber richtig peinlich ist das sicher trotzdem. Und einige werden vermutlich recht wütend sein. Hoffentlich versucht jetzt niemand Kapital daraus zu schlagen, immerhin sind da viele Anwälte als Empfänger dabei und das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat wegen solchen Fehlern scheinbar schon ein Bußgeld verhängt.

Anderes Thema: Benötigt jemand die E-Mailadressen von relevanten Leuten im Patentbereich? Bei Schriftgröße 9 immerhin fast zwei DIN A4 Seiten. Das who is who der Kanzleien und Betriebe sozusagen. Seriöse Angebote bitte in die Kommentare 😉

Information zum Update auf die DPMAdirekt-Version 2.7a und Betriebsinformation zur Nichtverfügbarkeit von DPMAdirekt Adressen

NSA Patente

US4262992AJeder redet zur Zeit von PRISM, Echelon, TemporaXKeyscore usw. usw. Was man aber vermutlich nicht unbedingt erwarten würde, die dabei eingesetzten Technologien sind sogar patentiert oder zumindest angemeldet. Sucht* man nur mal nach dem Anmelder National Security Agency (NSA) findet man in PatBase** gleich 317 Schutzrechtsfamilien. Ziemlich abgefahren. Sollte man sich mal mehr Zeit dafür nehmen 🙂

Falls jemand Zeit und Lust hat, hier sind die Treffer als PDF (11MB) in meiner Dropbox. Im PDF sind nur Auszüge, die Volldokumente sind aber ebenfalls darin verlinkt. Andere Anmelder, die man mal suchen und zusammenstellen sollte, gerne als Kommentar hinterlassen 🙂

(* Beispielsweise bei DEPATISnet vom DPMA mit der Einsteigersuche.)
(** Super Tool, kann gerne Kontakt zu denen herstellen, falls sich jemand das mal zum Test anschauen möchte.)

How to pass the EQE

Leider habe ich hierfür kein Patentrezept, aber vielleicht ein paar Tipps, die für den ein oder anderen hilfreich sein könnten. Ich habe 2012 die Vorprüfung und 2013 die Hauptprüfung (alle vier Teile) geschrieben und bestanden.

Kurz zu meiner persönlichen Ausgangssituation. Ich habe Patentingenieurwesen an der HAW in Amberg studiert, im Juli 2009 in einer Patentanwaltskanzlei zu Arbeiten begonnen und gehöre somit zu den letzten glücklichen Patentingenieuren aus Amberg, die noch zur EQE zugelassen wurden. Ich habe keine Kinder, kein Haus zu bauen, oder sonstige Zeitfresser, die mich vom Lernen neben der Arbeit abhalten könnten. Das kann ein entscheidender Faktor sein, wenn man vor der Entscheidung steht, die Prüfung komplett oder gestaffelt zu schreiben.

So, hier nun eine Reihe von Punkten, die von Interesse sein könnten:

  1. Lern- und Prüfungsmaterial
    – EPÜ (das dreisprachige vom EPA)
    – PCT (Handbuch von Malte Köllner)
    – PVÜ
    – Richtlinien für die Prüfung im EPA
    – Applicant’s Guide für EPÜ und PCT
    – nationales Recht zum EPÜ
    – C-Book
    – Delta Patents (nur für den D Teil)
    – ansonsten noch viele Formblätter vom EPA und der WIPO, Länderlisten, Amtsblätter, Beschlüsse, etc., die ich an dieser Stelle nicht aufzählen möchte, da es den Rahmen sprengen würde
    – außerdem empfehle ich noch SEHR das EQE-Forum sowie die EQE-Wiki. Dort sind auch weitere Erfahrungsberichte und Hinweise diesbezüglich zu finden
  2. EPÜ/PCT-Kommentar: Ja oder nein?
    Ich habe KEINEN Kommentar verwendet, sondern mein EPÜ beim Lösen der DeltaPatents Aufgaben selbst ergänzt bzw. kommentiert. Das ist natürlich nicht in zwei Wochen erledigt und irgendwann wird auch der Platz knapp, aber dadurch lernt man auch mehr, oder zumindest intensiver. Ich hatte außerdem das Gefühl, damit deutlich schneller zu den Antworten zu gelangen als andere mit fertigem Kommentar wie zum Beispiel dem sehr umfangreichen Kley, und die knappe Zeit ist in jedem Teil der Hauptprüfung der größte Feind.
  3. Muss ich einen Kurs belegen und falls ja, welchen?
    Ich habe den wohl bekanntesten aller Vorbereitungskurse besucht. Den vom CEIPI in Strasbourg. Diesen möchte ich hier, insbesondere für die Teile C und D, auch ausdrücklich empfehlen. Ein Arbeitskollege hat noch das Examinatorium Europaeum in Hagen mitgenommen, war allerdings nicht ganz so zufrieden. Wahrscheinlich, weil die Dozenten in Hagen (das Angebot gibt es erst seit 2012) noch nicht die Erfahrung der CEIPI Tutoren haben. Ich für meinen Teil würde sagen, dass der CEIPI Kurs ausreichend ist. Außerdem ist er, zumindest für Patentingenieure bzw. Sachbearbeiter, deutlich günstiger als der Kurs in/aus Hagen.
  4. Lernen nach Plan
    Ich hab mir für Dezember bis Februar einen LERNPLAN erstellt und für jeden einzelnen Tag (!) eingetragen, welche alte Klausur zu welchem Teil ich an welchem Tag schreiben möchte. Ohne solch einen Lernplan sagt man sich im Dezember oder Januar schnell mal “ach, der eine Tag…” und denkt, das macht schon nichts.. Aber mit dem Plan erkennt man schnell und klar, dass wenn man einen Lerntag vergehen lässt, diesen kaum noch an einem anderen Tag unter bekommt. Dadurch motiviert der Plan nicht nur, er gibt einem außerdem ein gutes Gefühl, wenn man sich nach ein paar Wochen direkt vor Augen halten kann, was man schon alles für diese Prüfung getan hat.
  5. Wie viele alte Klausuren muss ich schreiben?
    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass fünf alte Klausuren zu jedem Teil (für den C-Teil vielleicht ein paar mehr) ausreichend sind, um die Prüfung zu bestehen. Vorausgesetzt:
    – man besitzt beim Schreiben der Prüfung bereits ein solides Grundwissen zum jeweiligen Teil. Dies trifft insb. auf den D Teil zu. Dort sollte man sich vor dem Schreiben alter Klausuren bereits in den DeltaPatents zu Hause fühlen; und
    – man SCHREIBT die alte Klausur auch tatsächlich, im Idealfall unter Prüfungsbedingungen, was leichter gesagt ist als getan. Ich persönlich glaube, dass das der größte Fehler ist, der von Kandidaten begangen wird. Man macht sich ein paar Gedanken und Notizen, schaut in die Musterlösung und sagt sich “ja so ähnlich hätte ich das auch gemacht..”. Also nochmal: SCHREIBT DIE ALTEN KLAUSUREN, BIS ZUM SCHLUSS!! Wenn ich mich auf einen Marathon vorbereite, im Training immer nur 5km laufe und sage “ach, die Strecke kenn ich ja theoretisch und im Wettkampf reiß ich mich dann schon zusammen”, werde ich bereits vor der Hälfte der Wettkampfstrecke stehen bleiben – auf die EQE übertragen, keine 45 Punkte schaffen. Dies trifft insbesondere auf den C-Teil zu. Bei A und B Teil mag die Vorbereitung in Stichpunkten vielleicht reichen, beim DI Teil vielleicht auch, aber nicht beim C Teil. Man kann es sich am Anfang nicht vorstellen, wie lange es dauert, einen sauberen und vollständigen Problem-Solution-Approach zu verfassen. In der Regel ist es so, dass man nach gut einer Stunde weiß, wie der Hase läuft und die restlichen 4-5 Stunden damit verbringt, dieses Wissen mit glühenden Fingern aufs Papier zu bringen. Und wenn man das zu Hause nicht x-mal gemacht hat, wird man in der Prüfung unter Garantie ein großes Problem bekommen. Danach sollte man sich natürlich genug Zeit für den Examiner’s Report nehmen.Ich haben mir hierfür vier Wochen Lernurlaub genommen, den ich in einem Zimmer in unserer Kanzlei verbracht habe. Somit konnte ich mich ausschließlich auf die Prüfungsvorbereitung konzentrieren. Die alten Prüfungen habe ich dabei auf dem original Prüfungspapier (hier im Blog zu finden) geschrieben und mit den Stiften, die ich auch in der Prüfung verwendet habe. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Füller oder ein Ball-Pen. Irgend ein Stift, der leicht schreibt. Bei einem Kugelschreiber fallen einem nach einer Stunde die Finger ab.
  6. Bilden einer Lerngruppe
    Und wenn es nur eine einzige weitere Person ist, der man Fragen stellen kann bzw. beantworten muss. Ich habe in unserer Kanzlei eine kleine Lerngruppe mit Jung-Ingenieuren und Kandidaten (die die EQE noch vor sich haben) gebildet, für welche ich alle ein bis zwei Wochen zu verschiedenen EQE-Themen referiert habe. Wenn man so will eine Win-Win-Situation. In den letzten Wochen vor der Prüfung habe ich mich gelegentlich mit einem anderen EQE Kandidaten zum Schreiben alter Klausuren getroffen und diese anschließend diskutiert. Dieser hat die Prüfung dieses Jahr auch sehr gut bestanden 😉
  7. Am Prüfungstag haben mir Oropax geholfen, nicht von den 600 hustenden Kandidaten im MOC abgelenkt zu werden.
  8. Insgesammt habe ich ca. 500 Stunden in die Vorbereitung investiert (inkl. Vorbereitung für die Vorprüfung).

So, mehr fällt mir im Moment nicht ein. Fragen beantworte ich gerne in den Kommentaren.

Grüße
Christof

P.S.: Das Obige bezieht sich ausschließlich auf die Hauptprüfung. Für die Vorprüfung habe ich keinen Kurs besucht und mir nur eine Woche Lernurlaub gegönnt.

Datenqualität bei DEPATISnet

Mir ist voDEPATISnet Verifikation Download Volldokument DE000008716911U1_20130516-163102rhin aufgefallen, dass das Gebrauchsmuster DE 87 16 911 U1 ultra schlecht in DEPATISnet hinterlegt ist. OCR kann halt nur bis zu einem gewissen Grad den Text erkennen und danach wird es chaotisch. Man könnte das beheben, indem man schlecht erkannten Text von Menschen erneut lesen lässt. Ich habe am 1. März 2011 den Leuten von DEPATISnet und Espacenet vorgeschlagen, ihreEspacenet - Original document_20130516-163229 dämlichen Captchas durch reCAPTCHA zu ersetzen. Da muss man als Mensch dann zwei Textstellen lesen. Eine kennt der Computer schon und die andere nutzt er, um seinen Datenbestand zu verbessern. Es sollte nicht so schwierig sein, etwas eigenes für die eigenen Daten zu entwickeln. Vom DPMA kam damals nicht mal eine Antwort und beide setzten weiterhin auf Captchas, die eigentlich nur von Menschen schwer zu lesen sind.

 

Schntzansprfiche
L Backofen mit einem verschließbaren Garraum, von dem aas ein Wrasenablötkanal zu einem außerhalb des Garraumes mündendeu:
Strömungskanal geführt ist, in dem mittels eines Gebläses der Wrasen mit Luft von außerhalb des Garraumes vermischt und das Gemisch abgeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Stromungskanales (ll) ein großflächiger Fettfilter (13) auswechselbar angeordnet ist.
2. Backofen nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet= daß der Fettfilter (13) auf der Druckseite des Gebläses (10) angeordnet ist.
3. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fettfiiter (13) auf der Saugseite des Gebläses (10) angeordnet ist.
4. Backofen nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fettfiiter (13> sieb im wesentlichen längs des Stromungskanales
(11) erstreckt und in Breite und LF^jge dem StrömuDE000008716911U1ngskanal angepaßt ist.