Neuer Master zum Patentingenieur an der Lake Constance Business School

Die “Lake Constance Business School” und die “Hochschule Konstanz” (FH) haben uns gebeten, auf ihren berufsbegleitenden Studiengang “Patentingenieur/in Master of Arts (M. A.)” hinzuweisen. Dem kommen wir gerne nach. Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.

Steckbrief zum Studiengang:
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: 25. September 2017
Studienplätze: 15
Bewerbungsfrist: 15. Juli 2017
Abschluss (FH): Master of Arts (M. A.) Patentingenieur/in(M. A .)
Kosten: 15.100,- €
Dauer: 74 Tage
Ort: Jugendstilvilla Rheinburg in Konstanz

Weitere Infos gibt es unter:
http://www.lcbs.htwg-konstanz.de/ma/pim

Auf Nachfrage bei Herrn Roland Luxemburger, Ansprechpartner vor Ort, haben wir noch folgende Infos für Interessenten erhalten:

Zum Studienangebot allgemein:
“Das Angebot ist berufsbegleitend, setzt Berufspraxis nach dem Erststudium sowie eine studienbgeleitende Berufstätigkeit voraus und baut auf beide auf. Das Angebot fokussiert primär die juristischen Aspekte ergänzt durch ausgewählte relevante Ingenieursthemen, soll primär auf eine Tätigkeit als Patentingenieur abzielen und ist nicht als Vorqualifikation auf dem Weg zum Patentanwalt gedacht.”

Zur Verteilung der technischen/nicht-technischen Fächer:
“Aus unserer Sicht fehlt Ingenieuren, die primär in Unternehmen und nicht in in Patentanwaltskanzleien als Patentingenieure tätig sein wollen, vor allem das juristische Rüstzeug. Dies wird durch die Stellenanzeigen der Unternehmen, die Patentingenieure suchen eindrücklich belegt. Die Stellenanzeigen der Patentanwaltskanzleien hingegen suche primär reine Ingenieure und gehen davon aus, dass der juristische Teil von Patentanwälten und Volljuristen abgedeckt wird. Insofern scheint uns die von uns getroffene Fächerauswahl im Hinblick auf eine Tätigkeit in Unternehmen sinnvoll und notwendig.”

Zur Einbindung der Patentanwaltskanzlei Daub Patent & Recht, die im Wesentlichen die Dozenten des Studienganges stellt:
“Wir haben an unserer Hochschule auch einen grundständigen Bachelor und Master im Bereich Wirtschaftsrecht. Der maßgebliche Teil der Lehre wird von dort Lehrenden Professoren und von Professoren aus den Ingenieurstudiengängen abgedeckt. Die Dozenten von Daub Patent & Recht und auch die Dozenten aus einschlägigen Bereichen in Unternehmen sollen die Praxis abbilden (wie es sich für eine “Fachhochschule” gehört). Zudem sind diese auch erfolgreich als Lehrbeauftragte in den grundständigen Studiengängen tätig, insofern macht es Sinn, auf sie zurück zu greifen, weil sie die Fakultät kennen und dadurch die Abstimmung der Lehrenden wesentlich besser und effizienter ist. Da wir als Fachhochschule eine regionale Hochschule sind, kooperieren wir auch mit regionalen Partnern, was bei gleicher Qualität auch schon aus Kostengründen Sinn macht (bei den Reisekosten z.B., nicht beim Honorar)”.

Ich persönlich denke, dass der Studiengang für Absolventen eines rein-technischen Bachelor-Studiengangs (dieser ist meines Erachtens für ein mögliches Interesse an der EQE dringend zu empfehlen!) in der Findungsphase für den weiteren beruflichen Werdegang durchaus interessant sein kann. Und wenn man es geschickt anstellt, findet man vielleicht sogar einen Arbeitgeber mit Patentabteilung und dem Willen, die Studienkosten zumindest teilweise mit zu tragen.

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